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helmutf-berlin
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Guten Appetit!

Beitrag von helmutf-berlin » Donnerstag 14. Februar 2013, 16:46

Spiegel Online berichtete am 08.02.2013 unter dem Titel:
Lebensmittelskandal: Briten testen massenhaft Fertiggerichte auf Pferdefleisch
und schreibt unter anderem:
„Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Behörde in elf von 18 getesteten Lasagnen der Firma Findus Pferdefleisch entdeckt hatte. Der Anteil betrug laut FSA zwischen 60 Prozent und 100 Prozent. Zwar gebe es keine Hinweise auf ein Gesundheitsrisiko durch den Verzehr der Produkte. Dennoch warnte die FSA davor, die Produkte zu essen. Sie forderte Findus auf, die Gerichte auf das häufig für Pferde verwendete Veterinärmedikament Phenylbutazon zu testen. Damit behandelte Tiere dürfen nicht zu Lebensmitteln verarbeitet werden.“
(FSA = die britische Lebensmittelaufsicht Food Standards Agency)

Wie kommt nun Pferdefleisch als Rindfleisch deklariert in die Lasagne? Es ist schon sehr erstaunlich, wenn man aus weiteren Medienberichten erfährt auf welchen verschlungenen Pfaden dieses Fleisch durch Europa gekarrt wurde, bis es letztendlich beim Verbraucher, verarbeitet in Fertiggerichten landet. In rumänischen Schlachthöfen produziert, gehandelt und wahrscheinlich auch transportiert über Zypern, den Niederlanden, Frankreich, dann in Luxemburg u.a. zu Lasagne verarbeitet und weiter an Supermärkte in Frankreich und Großbritannien geliefert. Und nun fand man, wie nicht anders zu erwarten belastete Produkte auch in deutschen Supermärkten. Die Eigenmarken vieler Supermarktketten werden, insbesondere bei Fleischwaren, nur von wenigen großen Produzenten hergestellt. So werden belastete Produkte weit gestreut.
Pferdefleisch an sich ist nicht gesundheitsschädlich findet aber allgemein nur wenig Liebhaber, aber wo Rindfleisch drauf steht sollte auch Rindfleisch drin sein, sonst ist es schlicht Betrug. Sehr bedenklich wir die Sache allerdings wenn, wie jetzt festgestellt, das Pferdefleisch zum Teil mit Phenylbutazon, einem Schmerzmittel mit dem gleichen Wirkstoffen wie Paracetamol, belastet ist.
Produkte aus der Region kaufen und sein Essen selbst zubereiten schließt eine Mogelpackung praktisch aus. Die „Eigenmarken“ sind geschmacklich und qualitativ auch besser!
Ein wirklich gutes Essen ist doch stets die reine Freude und in diesem Sinne weiterhin:
Guten Appetit!
helmut.

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