Ulla Hahn: Aufbruch

Hier werden alle Bücher einsortiert, deren Diskussion beendet ist.
HildegardN
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von HildegardN » Freitag 19. Februar 2010, 14:40

"Es geht in diesem Buch auch um Zeitgeschichte", schreibt u.a. Marlis. Ulla Hahn beschreibt und kommentiert verschiedene Aspekte/Ereignisse, die teils in den letzten Jahrzehnten ihren Anfang genommen haben.
Mich hat besonders beeindruckt, wie die Schüler mit der Nazizeit konfrontiert wurden, und wie der Lehrer sie sehr geschickt in die Aufklärung/Aufarbeitung mit einbezogen hat.
Allerdings hat die Autorin m.E. diesem Thema einen übergroßem Raum gewidmet. Das ist mir bereits bei anderen Themen schon aufgefallen. Hier stimme ich mit der Autorin eines Rezensionsbeitrags in der FAZ überein, die zum Ausdruck bringt, dass der Roman an einigen Stellen hätte gekürzt werden können.
Grüße aus Bad Homburg, Hildegard

Erna
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Freitag 19. Februar 2010, 18:33

Diese übermäßige Länge empfand ich besonders bei der Schilderung, wie Familie Palm den neuen Quelle-Katalog betrachtet. Natürlich schmunzelte ich, als ich las, wie die einzelnen Mitglieder sich die verschiedenen Kleidungsstücke aussuchten und feststellten mussten, dass sie im Katalog ganz anders hießen, als sie sie zu benennen gewohnt waren, und Hilla dann mit ihren Erklärungen von Herkunft und Aussprache half. Aber etwas weniger hätte auch gereicht.
Erna

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Dienstag 2. März 2010, 10:31

Ich nähere mich dem Ende des Buches. Aber zuvor möchte ich noch einmal darauf aufmerksam machen, wie Hillas Leben sich durch die Vergewaltigung so vollkommen gewandelt hat, nicht nur äußerlich. Während sie davor die Bücher las, um sie auf sich wirken zu lassen, liest sie erst einmal eine ganze Zeit gar nicht, räumt all Bücher weg. Auf der Uni hat sie es wieder mit Büchern zu tun, ganz zwangsläufig. Sie identifiziert sich aber nicht mehr mit ihnen, sondern überlegt, was will der Autor, die Autorin sagen. (S 420 ff). Sind dies nicht überhaupt zwei Möglichkeiten sich der Literatur zu nähern? Ist die Herangehensweise nicht auch vom Buch abhängig?
Wer wird wohl auf diese Frage antworten?
Erna

Horst Glameyer
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Horst Glameyer » Dienstag 2. März 2010, 13:01

Manchmal lohnt es sich, ein Buch zweimal zu lesen, vor allem wenn es sehr spannend geschrieben ist. Schon als Kind reizte es mich herauszufinden, wie es dem Autor bzw. der Autorin gelang, mich derart zu fesseln, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, bevor ich es durchgelesen hatte. Das ist natürlich ein erzähltechnisches Interesse. Auch bei mündlichen Erzählungen verstehen es manche Vortragenden, ihre Zuhörer derart zu packen, dass ihnen die Zeit keinen Augenblick zu lang wird. In meiner Schulzeit waren es die Zeichenlehrer, die fast ausnahmslos diese Begabung besaßen. Auch meine Mutter war eine große Erzählerin. Ohne sie hätte ich fast nichts über das Leben meines früh verstorbenen Vaters erfahren.
Eine andere Art, Bücher zu lesen und sich die Frage nach deren Aussagekraft zu stellen, kann darin bestehen, nach einem Kapitel oder einem Absatz kurz innezuhalten, um darüber nachzudenken, weshalb ich dem Text zustimme oder er meinen Widerspruch weckt. Auf diese Weise stoße ich mitunter auf eigene Vorlieben, Vorurteile und längst vergessene Erlebnisse, die mir dadurch wieder bewusst werden.
Reizvoll ist es, beim nochmaligen Lesen eines Buches sprachliche Feinheiten zu entdecken, die man vorher überlas, als man sich ganz auf den Inhalt konzentrierte.
Horst

Marlis Beutel
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Mittwoch 3. März 2010, 17:51

Lieber Horst,

Du hast natürlich recht! Jedes wichtige Buch sollte man zweimal lesen. Das erste Mal will man wissen, wie die Geschichte weitergeht, wenn sie spannend ist. Ich schaffe es aber nie, beim ersten Lesen schon alle Feinheiten des Stils, die Andeutungen, den Humor oder die Ironie wahrzunehmen. Kritiker müssen das wahrscheinlich können, sonst kämen sie mit ihrem Pensum nicht klar. Aber ein normaler Leser darf sich verweilen. Wie lange hat der Autor an verschiedenen Stellen gefeilt? Da ist es eigentlich nur fair, dass auch der Leser sich mit dem Text auseinandersetzt.

Viele Grüße von der Bergstraße, Marlis
Marlis Beutel

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Mittwoch 3. März 2010, 18:12

Liebe Erna,

gerade habe ich das kleine Buch von Alan Bennett "Die souveräne Leserin" gelesen, in dem der Autor humorvoll beschreibt, wie sich ein Mensch verändert, der anfängt Bücher zu lesen. Es ist natürlich schwierig, an sich selbst zu beobachten, wie die Bücher einen verändern. Vielleicht haben die meisten von uns Bücher gelesen, seit sie überhaupt lesen konnten. Ich durfte als Kind nicht lesen, weil meine Mutter das für nutzlosen Zeitvertreib hielt. Jetzt mache ich die Erfahrung, wie sehr einen Bücher trösten können, wenn man nicht gerade in Hochform ist. Sie bieten einem immer ein anderes Thema an, über das es sich nachzudenken lohnt, wenn man in irgendwelchem Alltagskram stecken geblieben ist.

Herzliche Grüße, Marlis
Marlis Beutel

Erna
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Mittwoch 3. März 2010, 18:49

Liebe Marlis,
seit meinem ersten Schuljahr interssierten mich keine Spielsachen mehr, denn jetzt konnte ich lesen. Manchmal sogar auf der Toilette, da hatte ich Ruhe!
Viele Grüße
Erna

HildegardN
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von HildegardN » Montag 8. März 2010, 14:34

Liebe MitleserInnen,
Eine spannende Lektüre zu unterbrechen, um das Gelesene Revue passieren zu lassen, inne zu halten, um vielleicht neue Erkenntnisse zu verarbeiten oder sich einfach nur zu freuen über Inhalt und Stil und die Phantasie und Schöpfungskraft des Autors bzw. der Autorin, das fällt mir sehr schwer. Ich ziehe es dann vor, jeweils zum bereit liegenden Merkzettel und Stift zu greifen, um mich mit ganz kurzen Notizen, evtl. nur einer Seitenzahl,
daran zu erinnern, dass ich diese Passagen später noch einmal lesen möchte.
Im Falle von Ulla Hahn's "Aufbruch" wurde daraus fast eine DIN A4-Seite. Zum Teil habt Ihr zu meiner Freude die Kommentierung meiner Aufzeichnungen und Fragen bereits im Forum übernommen, teils werde ich noch darauf zurück kommen.
Für heute herzliche Grüße aus Bad Homburg
Hildegard

Erna
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Dienstag 9. März 2010, 12:50

Jetzt habe ich das Buch von Ulla Hahn beendet. Es gibt ein sehr gutes Bild, außer vom Familienleben in dieser Zeit, auch von den den Ereignissen. So ist Hilla so verschwenderisch und kauft sich, als sie zum 1. Mal nach Köln zur Uni fährt, eine Zeitung und so ganz nebenbei erfährt man, was alles passiert.
z. B. von den Automaten mit dem Softeis, die neu sind.
Das Buch "Aufbruch" knüpft gekonnt an das erste Buch an, in dem es gleich auf den ersten Seiten, die Erinnerung an den Großvater bringt. Es hört auf mit der Freiheit der stud. phil. Hildegard Palm, die nicht mehr darauf warten muss, dass die Großmutter das Rührei macht, sondern es ganz allein, zu welcher Zeit auch
immer, das macht, was sie gern möchte.
Sollte es noch eine Fortsetzung von diesem Buch geben, ich würde es sofort auch lesen.
Wahrscheinlich geht es vielen so.
Grüße aus dem sonnigen Frankfurt
Erna

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Mittwoch 10. März 2010, 18:52

Liebe Lesefreundinnen,

das Buch habe ich inzwischen an die Bücherei zurückgegeben. Was mich sehr beeindruckt hat, war das Verhalten Hillas nach der Vergewaltigung. Du erwähnst das ja auch, Erna. Ich denke, die Autorin beschreibt sehr genau, in welchem Ausmaß das junge Mädchen außer sich gerät und kann doch mit niemandem darüber sprechen, nicht einmal mit einer Freundin. Hilla hat gar keine Freundin. Erst ganz am Ende gewinnt man den Eindruck, dass sich eine Freundschaft anbahnen könnte.

Herzliche Grüße, Marlis
Marlis Beutel

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Donnerstag 11. März 2010, 17:59

Renate Breiter schrieb:
Die erste freudige Überraschung: es ist ein Roman und nicht nur ein
trockenes Sittenbild. Ich finde es z.B. interessant, wie sie ihr
Elternhaus mit dem ihrer Klassenkameradin (politisch aktive Leute)
vergleicht und gegenüberstellt. Wie sie ihre Familie beschreibt, die
kleinbürgerlich, aber verlässlich sind, und ihr Stolz darauf in einem
"Eigenheim" zu wohnen.
Die Geschichte mit dem reichen Godehard wiederum ist sehr romanhaft -
ich weiß nicht ob es damals Prinzen gab; ich jedenfalls bin keinem begegnet.
Der Sommer, den sie zu Hause verbrachte, auf dem Friedhof pflanzte und
dann die Geschichte mit der gewonnenen Reise nach Rijeka - köstlich wie
sie sich ihre eigene Geschichte strickt und das dabei reflektiert.
Meine erste Fernreise war übrigens auch nach Istrien - nicht gewonnen
sondern von meinem ersten Geld bezahlt.
Und dann ganz zu Beginn: die Lehrer des Aufbaugymnasiums (Wo waren die
Lehrerinnen?) für Latein und Deutsch - da ist mein Pädagogenherz
aufgeblüht - so toll kann Unterricht sein. Und kleine Klassen.
Überraschend die Nähe zu ihrem Bruder; der ist mir im ersten Teil nicht
im Gedächtnis geblieben.
Und die Sprache, über die sie immer wieder metasprachlich reflektiert.
Die Sicherheit, die sie hat, dass Sprache ihr Metier sei. Die umfassende
Kenntnis einer jungen Person von Literatur - Roman!? Und nur durch
Lesen? Die Begründung, warum sie alte Literatur mag - in der Moderne
spielt sich ihr Alltagsleben ab.
Ich bin erst bei der Hälfte des Buches angelangt S.300 - wahrscheinlich
werde ich es bis zum Wochenende nicht mehr zu Ende schaffen.

--
Renate Breiter

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von HildegardN » Freitag 12. März 2010, 18:01

Liebe Renate,
Dein Beitrag hat mich besonders deshalb erfreut, weil ich anhand Deiner Schilderung (und Beurteilung) noch einmal den Weg Hillas und damit den Weg der Handlung, zurück verfolgen konnte. Hier fand ich wieder einmal bestätigt, dass nicht nur das eigene Lesen Freude machen, Gewinn bringen kann, sondern das "Miteinander Lesen", das "Diskutieren" beides noch verstärkt. Auch ich habe Ulla Hahn's Roman gern gelesen.
Mit herzlichen Grüßen aus Bad Homburg
Hildegard

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Samstag 20. März 2010, 10:51

Sigrid schickte mir ihren Kommentar zum Einstellen ins Forum:

Ich habe den Roman (fast zu Ende) mit großem Genuß gelesen. Er spiegelt viele Details der Lebenswelt von einer Heranwachsenden in den 60er Jahren wieder. Zu dieser Zeit ist es noch mit großen Schwierigkeiten verbunden, wenn ein Mädchen aus einer Arbeiterfamilie, das in einem kleinen Dorf aufwächst, eine höhere Schule besuchen will. Hildegard oder Billa, wie sie sich nennt, ist eine Kämpferfigur und das tut sie ganz auf sich gestellt. Ich finde, sie teilt sich zu wenig ihrer Umgebung mit und macht zu viel mit sich selbst aus. Ihr Ziel ist es, Abitur und Studium und dann wahrscheinlich Bibliothekarin zu werden.

Sie kommt auch ganz gut auf ihrem Weg voran, hat sogar einige Kontakte zu Freunden und Freundinnen. Dann aber geschieht das Schreckliche: Nach einem Schulfest verpaßt sie den letzten Bus, macht Autostopp und wird von drei Männern vergewaltigt.

Nichts wird mehr sein wie vorher. Sie kapselt sich vollkommen ab und vertraut sich niemandem an. Nie wird sie auch nur ein Wort darüber mit irgend einem Menschen sprechen. Vor jeder Berührung schreckt sie zurück. Sie nennt sich fortan Hilla - Selberschuld. Sogar ihre geliebte Lyrik kann sie nicht mehr ertragen. Denn das würde ihren inneren Kern, ihre Gefühle, ansprechen. Nur noch Sachbücher liest sie jetzt.
Ich denke an die jetzigen Mißbrauchfälle und erlebe hier, wie furchtbar es ist, mit so einem Übergriff auf seinen Körper leben zu müssen, wenn man das alles mit sich ganz allein ausmacht und sich keinem anvertrauen kann.
Man könnte sich fragen, wem hätte sie sich anvertrauen können und was wäre, wenn ihre Familie das erfahren würde.

Aber Hilla wäre nicht Hilla. Sie schafft ihr Abitur, fängt ihr Germanistikstudium an, bekommt sogar von ihrem Vater 1000 Mark aus einer Erbschaft, kann sich zum ersten Mal in ihrem Leben ein winziges kleines Zimmer im Studentenwohnheim leisten. Und was am schönsten ist: Sie läßt sich für 300 Mark zwei krumme Vorderzähne richten.

Dies empfand ich als sichtbares Zeichen, daß sie ihren Körper wieder akzeptiert und nun ein neues schöneres Leben beginnt.

Ulla Hahn bringt sehr viel Dialekt in ihre Erzählung. Manchmal wird es in einer Fußnote übersetzt. Ich habe mich da gut reingefunden. Dadurch erlebt der Leser die Menschen in ihrem (Proleten) Milieu, die rechtschaffen ihren Weg gehen, aber nichts anderes kennen. Hilla spricht Hochdeutsch und mit ihrem Bruder hat sie als Geheimsprache sogar Latein entwickelt.

Das Buch liest sich sehr gut und überrascht mit vielen Details der damaligen Zeit, die ich auch erlebt habe.

Gruß
Sigrid

Marlis Beutel
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Dienstag 30. März 2010, 10:06

Liebe Diskussionsrunde,

gerade habe ich mit großem Interesse den Bericht von Eurem letzten Treffen gelesen. Ich freue mich auch darüber, dass im Forum weitere Beiträge zum "Aufbruch" stehen.
Mit dem "menschlichen Makel" habe ich schon begonnen und bin fasziniert von den verschiedenen menschlichen "Typen", die mit so viel Einfühlungsvermögen geschildert werden und von den Überzeugungen der Akteure dieses Romans, die sich aus den Lebensläufen und Schicksalen ergeben. Das ist eine ganz andere Bandbreite als bei Ulla Hahn und ein ziemlicher Kontrast, der Euch sicherlich ebenso ansprechen wird wie mich.

Aber jetzt wünsche ich Euch vor allem frohe Ostern und grüße Euch herzlich von der Bergstraße, Marlis
Marlis Beutel

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Donnerstag 22. April 2010, 12:35

Von Renate bekam ich folgende abschließende Bemerkung zu Ulla Hahn:
Gestern Abend habe ich endlich Ulla Hahn zu
Ende gelesen. Das letzte Viertel hat mich sehr gelangweilt. Der Kloß im
Bauch,. der immer wieder auftaucht, ohne gelöst zu werden, die endlosen
Schilderungen im Dialekt über die "Kittelschürzen"im Quelle Katalog,
dann der gute liebevolle katholische Pfarrer, in Anbetracht der
derzeitigen Diskussion idealisiert!

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