Ulla Hahn: Aufbruch

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Erna
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Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Mittwoch 13. Januar 2010, 18:46

Es ist so weit: Am 15.01.10 fangen wir mit dem Lesen der Fortsetzung "des verborgenen Wortes" von Ulla Hahn an, mit dem "Aufbruch". In einer der Rezensionen wurde gesagt, dass das neue Buch dort beginnt, wo das erste aufhört, dem kann ich nur zustimmen. Die ersten Seiten erzählen nämlich vom Großvater und den Spaziergängen am Rhein.
Allen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Erna

Erna
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Samstag 16. Januar 2010, 19:05

Die ersten Seiten vom neuen Buch habe ich gelesen. Was für ein Unterschied zu Schlinks "Vorleser" Hier weiß man einmal von Anfang an, wie es zum Titel des Buches kommt, was mir beim Vorleser nicht gelungen ist. Da dauerte es eine Weile.
Vor allem aber die Sprache! Größere Gegensätze kann es meiner Meinung kaum geben. Die klaren Sätze bei Schlink und die ausufernden durch den Gebrauch vieler Adjektive bei Hahn.
Trotzdem freue ich mich auf die Lektüre.
Erna

Marlis Beutel
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Samstag 23. Januar 2010, 10:27

Liebe Lesegruppe,
bis jetzt spricht mich unser neues Buch nicht wirklich an. Hängt das mit dem "Vorleser" zusammen, der sich so überzeugend las?
Es leuchtet mir z.B. nicht ein, dass der reiche Godehard sich ausgerechnet in die Siebzehnjährige verliebt. Das hätte ich einem älteren Herrn eher zugetraut. Und die Sache mit den Nachhilfestunden kann ich mir so auch nicht vorstellen. Ist das nicht ein bisschen dick aufgetragen, damit der Leser die Probleme des Arbeiterkindes nicht vergisst?
Was denkt Ihr?
Herzliche Grüße von der Bergstraße, Marlis
Marlis Beutel

HildegardN
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von HildegardN » Sonntag 31. Januar 2010, 09:11

Liebe Marlis,
seit gestern kann ich nun auch mitlesen, die Stadtbibliothek hat es nach vielen Nachfragen endlich geschafft, unsere Lektüre meiner säumigen Vorgängerin zu entwinden. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, aber die "Probleme des Arbeiterkindes" und wie sie von Hilla gemeistert werden, stehen m.E. , so wie Du es anmerkst, im Vordergrund.
Dagegen kann ich mir schon vorstellen, dass das Interesse des jungen Mannes an der Siebzehnjährigen realistisch, wenn es auch wohl keinesfalls die Regel ist. Ähnliches ist mir schon wiederholt begegnet.
Im übrigen fällt es auch mir etwas schwer, mich an die etwas langatmige Beschreibung bzw. Darstellung zu gewöhnen. Vielleicht liegt es auch daran, weil wir manches aus dem "Verborgenen Wort" als Wiederholung empfinden.
Schöne Sonntagsgrüße aus Bad Homburg
Hildegard

Erna
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Sonntag 31. Januar 2010, 11:57

Liebe Marlis und Hildegard,
man könnte sagen, dass "der Vorleser" und "Aufbruch" vom Stil her vollkommen gegensätzlich sind. Das macht am Anfang etwas Mühe beim Lesen.
Dass Godehard sich in Hilla verliebt und zwar ernsthaft, denn er wollte sie ja wohl wirklich heiraten, sagt er doch, ich hole dich da heraus, aus dem Loch, sprechen ja wohl dafür, erscheint mir ein bisschen unglaubwürdig. Anderseits ist das Wort Loch ja der Anlass, sich von ihm zu trennen.
Denn, obwohl Hila sich ihrer Armut durchaus bewusst ist, empfindet sie ihr Elternhaus nicht als Loch. Im Gegenteil, beim Vergleich ihrer Armut mit der von Astrid, sieht sie die eigene soziale Lage der von Astrid haushoch überlegen an. Ihre Familie ist in dem Dorf durchaus angesehen, während Astrids Familie, eine unter den vielen anderen armen Familien im Wohnblock ist. Daher auch das jetzige unpolitische Verhalten von Hila.
Die Schilderung des Verhaltens der Direktorenfrau kommt mir auch nicht realistisch vor. Kann man in den sechziger Jahren noch so verpappt gewesen sein? Mir unverständlich.
Gruß
Erna
Zuletzt geändert von Erna am Montag 1. Februar 2010, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.

Marlis Beutel
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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Sonntag 31. Januar 2010, 15:24

Liebe Hildegard und liebe Erna,

wie schön, wieder von Euch zu lesen! Ich freue mich, dass die Diskussion in Gang kommt.
Etwas später im Buch wird übrigens deutlich, weshalb sich Godehard in Hilla verliebt hat. Aber ich will hier nicht vorgreifen. Hilla selbst hat offensichtlich das Gefühl, dass in ihrer Beziehung zu Godehard irgendetwas nicht stimmt. Das "Loch" ist dann nur noch der Auslöser für den Bruch.
Dabei frage ich mich, wie weit eine Beziehung immer stimmig ist. Oder sein sollte. Vielleicht bemerken viele Menschen die Unstimmigkeit erst ziemlich spät und es gibt deshalb so viele Scheidungen.
Man liest sich ein in dieses Buch. Es ist vielleicht ebenso zeitgeschichtlich wie der "Vorleser".
Aber so genau weiß ich das noch nicht.

Herzliche Grüße von der Bergstraße, wo der Schnee gerade von der Sonne bestrahlt wird, Marlis
Marlis Beutel

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von HildegardN » Montag 1. Februar 2010, 15:02

Liebe Mitleserinnen,
beeindruckt und zugleich nachdenklich gemacht hat mich Hillas Äusserung über das unterschiedliche Erleben der Armut in Astrids und ihrer eigenen Familie,wie auch Erna es bereits angemerkt hat, aber auch, wie damit umgegangen wird (S.106/107).

Die Armut ihrer eigenen Familie erlebt Hilla als "eine verdrossene, gleichwohl erduldete Armut", die hingenommen wird und letztlich einer Ergebenheit gleichkommt. Obgleich das Verhalten des Vaters m.E. auf ein zeitweiliges Auflehnen hinweist.
Die Armut der Familie ihrer Mitschülerin Astrid, der Kowlskis, bezeichnet sie als "eine strenge, aufrechte, fast aufsässige Armut". Sie kämpfen, damit es ihnen besser gehen soll, allerdings nicht besser für alle, sondern für "die da unten". -
Dieses Verhalten gefällt Hilla nicht, ist ihr "zu wirklich". Dieser Weg aus der Armut lässt, so argumentiert sie, keinen Platz für Träume.
Hilla ist siebzehn Jahre alt, da haben Träume ein starkes Gewicht und können, wie ich meine und auch selbst erlebt habe, auch die eigene Zukunft beeinflussen.
Ich bin gespannt, wie Hillas Lebensweg weiter verläuft und wodurch er besonders geprägt wird.
Herzliche Montagsgrüße aus Bad Homburg
Hildegard

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Freitag 5. Februar 2010, 18:41

Liebe Hildegard und liebe Mitleserinnen,

Hilla macht eine Entwicklung durch. Bei den Kowalskis lernt sie, verschiedene Arten von Armut zu vergleichen. Worauf ich gespannt bin, ist folgendes: Wird sie am Ende des Buches in der Lage sein, sich mit den Eltern zu versöhnen? Die haben zwar total andere Vorstellungen als die Tochter und wenig Verständnis für ihre Interessen. Aber auch sie wurden in Zwänge hinein geboren, waren nicht wirklich frei in ihren Entscheidungen. Die Tochter darf immerhin ihre Zeit frei einteilen, der Sohn vermutlich auch. Nicht alle Kinder haben so viel Freiheit.

Viele Grüße von der Bergstraße, Marlis
Marlis Beutel

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Samstag 6. Februar 2010, 11:37

Es ist richtig, nachdem die Eltern erst einmal die Einwilligung zum Schulbesuch gegeben haben, bei ihrem Bruder war es ja anders, hat Hilla viel Freiheit gehabt. Was ich an ihr bewundere, ist ihre Zielstrebigkeit, eigentlich schon Verbissenheit, mit der sie ihr Ziel, das Abitur zu erreichen, verfolgt. Ich glaube, ich war nie so ehrgeizig wie Hilla sich selst schildert. Aber vielleicht auch deshalb, weil ich es nicht so schwer hatte.
Ich finde es von Ulla Hahn sehr geschickt gemacht, wie sie durch die Interviews der Schüler die Vergangenheit des Ortes im 3. Reich sichtbar macht.
Gruß aus dem feuchten Frankfurt
Erna

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Sonntag 7. Februar 2010, 09:23

Liebe Erna,

was Du schreibst, leuchtet mir sehr ein. Hilla ist zu früh ganz auf sich selbst gestellt, kann sich eigentlich niemandem anvertrauen. Lediglich der Bruder hat Verständnis für sie. Zu einer offenen Aussprache ist der jedoch ungeeignet.
Ja, die Aufarbeitung der Vergangenheit ist sehr geschickt verpackt. Später macht Hilla eine Erfahrung, die auch dem Leser unter die Haut geht. Es geht also spannend weiter.

Hier gibt es nur noch winzige Schneereste. Schönes Wochenende! Marlis
Marlis Beutel

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von HildegardN » Sonntag 7. Februar 2010, 14:29

Liebe Mitstreiterinnen,
Marlis und Ernas Beiträge regen zu einer Antwort bzw. Stellungnahme an, z.B. die Frage: "Wird sie (Hilla) am Ende des Buches in der Lage sein, sich mit den Eltern zu versöhnen"? Ich habe das Buch jetzt nahezu zuende gelesen, kenne deshalb die Antwort und möchte hier nur anmerken, dass ich an dieser Stelle erkannt habe, weshalb die Eltern, vor allem der Vater, so hart und auch lieblos reagierten. Es war die eigene Betroffenheit, die sich in ihrem Verhalten widerspiegelte.
Erna bewundert Hillas Zielstrebigkeit. Ohne diese, ohne ihren konsequenten Einsatz, der u.a. auch mit Verzicht verbunden war, würde Hilla m.E. ihr Ziel, das Abitur und Studium, kaum erreicht haben. Geholfen hat ihr dabei, dass sie ein klares Ziel hatte, was bei vielen jungen Menschen in diesem Alter keinesfalls gegeben ist.
Mit freundlichen Sonntagsgrüßen aus Bad Homburg
Hildegard

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Mittwoch 10. Februar 2010, 09:31

Liebe Hildegard,

inzwischen habe ich die Seiten gelesen, auf die Du Dich beziehst. Es wiederholt sich bei dem Spaziergang etwas, das auch im "Verborgenen Wort" schon einmal passierte: Der Vater zeigt Verständnis für die Tochter. Der ist das kaum geheuer, weil sie ihn auch ganz anders kennt.
Übernehmen wir die Verhaltensweisen unserer Eltern als Richtschnur, auch wenn wir darunter gelitten haben? Der Vater setzt sich tyrannisch gegenüber der Familie durch. Wenn er nicht mehr tyrannisch auftritt, nehmen ihn die Frauen nicht mehr ernst. Ein bisschen seltsam kommt mir das schon vor, denn der Großvater mütterlicherseits war schließlich kein Tyrann gewesen.
Er hatte einen sehr positiven Einfluss auf die Enkelkinder gehabt. Weshalb merkt man von diesem positiven Einfluss bei der Mutter nichts?

Herzliche Grüße, Marlis
Marlis Beutel

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Erna » Mittwoch 10. Februar 2010, 17:04

Liebe Marlis,
Du hast Recht. Die Mutter ist eigentlich die schwächste Person in dieser Familie. Selbst die Großmutter scheint mehr Einfluss auf die Familie zu haben mit ihrer konsequenten Zustimmung zum Katholizismus.Bei der Mutter hat man das Gefühl, dass sie sich einmal dem Vater unterordnet, aber auch dann der Großmutter. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist gar nicht erwähnenswert. Dagegen wird der Vater als beinahe hassenswert beschrieben, zu dem Hilla keinen Zugang findet, ausgenommen bei einigen wenigen Vorkommnissen.
Gruß aus dem frostigen Frankfurt
Erna

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von HildegardN » Freitag 12. Februar 2010, 15:58

Liebe Mitstreiterinnen,
die Mutter hat in diesem Roman eine eher „unbelichtete Rolle. Schlimm fand ich, dass sie Hilla, ihr Kind, dem Vater zur Bestrafung auslieferte, obwohl sie seine Grausamkeit kannte. Hat ihr eigener Vater, der soviel Verständnis für seine Enkel hatte und sie förderte, keinen Einfluss auf sie gehabt oder nicht Einfluss nehmen können? Auf diese Frage fehlt hier die Antwort.
Ich nehme an, dass das Verhalten der Mutter in ihrer frühen Biografie begründet ist
und weiter durch die gewiss nicht einfachen familiären und wirtschaftlichenVerhältnisse.
Es war ja nicht nur der schwierige Ehemann, sondern auch ihre dominierende Mutter,
die dauernde und belastende Zwänge verursachten.
Hilla hat ihre Mutter m.E. sehr trefflich und mit viel Verständnis am Beispiel einer Ratesendung mit Robert Lembke beschrieben, die sie gemeinsam anschauten.
S.491: „Hier konnte sie (die Mutter) sich selbst vergessen, nicht nur den Alltag, die ständigen Sorgen ums Auskommen, die Zwistigkeiten mit der Nachbarschaft, der Großmutter, dem Mann. Sich selbst vergessen hieß, die Angst vergesssen, den Kleinmut, der ihr Leben durchtränkte. Die Falle der Freudlosigkeit, die immer wieder zuschnappte, außer Kraft gesetzt vom fröhlichen Ritual eines Ratespiels“.
Hier erfährt der Leser aneinander gereiht und zugleich kompakt, was das Leben der Mutter belastet, und es fehlt ihr wohl die Kraft, dies zu ändern – nicht einmal im Interesse ihrer Kinder.
Mit herzlichen Wochenendgrüßen
Hildegard

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Re: Ulla Hahn: Aufbruch

Beitrag von Marlis Beutel » Sonntag 14. Februar 2010, 15:54

Liebe Lesegruppe,

warum diskutieren wir eigentlich nur zu dritt? Habt Ihr keine Zeit oder interessiert das Buch nicht ausreichend? Es gäbe noch eine Menge zu sagen.
Was Hildegard über die Mutter belegte, leuchtet mir ein. Schade, dass das Leben dieser Mutter so abläuft. Ich habe als Leserin das Gefühl, dass Hilla die Richtung auch für die ältere Generation vorgeben muss. Sie hat aber nicht einmal eine Freundin, mit der sie ihre Probleme besprechen könnte. Der einzige wirkliche Freund ist ihr Bruder, aber den verschont sie mit ihren Erlebnissen wohlweislich.
Die Autorin kann mit dem Wort außerordentlich gut umgehen. Mich hat z.B. das Kapitel über die Zahnärztin beeindruckt (S. 521 ff) Wie sind dort Hillas Schmerzen beschrieben, die Zahnärztin aber auch! Der Beginn des Wirtschaftswunders, der das Dorf verändern und völlig umkrempeln sollte, ist angesprochen z.B. ab S. 537 oder mit dem Erscheinen des Quellekatalogs. Was mir auch sehr gefällt, ist die Begegnung zwischen Hildegard und dem katholischen Geistlichen (S. 543 ff), der sie ein Leben lang gekannt hat und begreift (aber nicht verurteilt oder abtut), dass er Geduld haben muss mit dem jungen Mädchen und es ernst nimmt. Überhaupt sind die Personen, die in dem Buch vorkommen, eindrucksvoll beschrieben. Das Schlimmste ist die "Nacht auf der Lichtung" mit all ihren Konsequenzen. Nachdem ich das am Abend gelesen hatte, konnte ich kaum schlafen.
Es geht in diesem Buch auch um Zeitgeschichte. Das Dorf verändert sich, Ackerland wird zu Bauland, Gastarbeiter kommen, Arbeiterkinder gehen in weiterführende Schulen, das Fernsehprogramm unterhält die Familie.

Herzliche Grüße von der Bergstraße, Marlis
Marlis Beutel

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