Widerstände und Lösungen für einen Wechsel

Vom Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten.
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Uwe Bartholl
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Widerstände und Lösungen für einen Wechsel

Beitrag von Uwe Bartholl » Mittwoch 4. Juli 2007, 18:47

Ernst Ulrich von Weizsäcker meint, durch Handeln und Verhalten könne der erreichte Wohlstand erhalten werden, er könne sogar verbessert werden. Seine Vorschläge sind u.a.: Faktor Vier in Bezug auf CO² Ausstoss, Abkehr vom rücksichtslosen Kapitalismus, also Rückkehr zur Sozialen Marktwirtschaft und Verteuerung des Faktors Arbeit. Ich würde gern dazu Eure Meinung im Forum lesen und diskutieren. (Erdmute Dietmann)

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Uwe Bartholl
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Moderation dieses Kapitels

Beitrag von Uwe Bartholl » Mittwoch 4. Juli 2007, 18:56

Leider hat sich die Eröffnung der Diskussion dieses Kapitels durch sehr widrige Umstände verzögert. Um Entschuldigung bitte ich, dass keine Information erfolgte.
Dieses Kapitel moderiert Erdmute Dietmann-Beckert. Mit Erdmutes Zugang zum Forum klappt es nicht, so dass ihre Beiträge noch über mich laufen. Ich hoffe, ihr schaltet Euch alle wieder ein, um an einer lebendigen Diskussion Freude und Gewinn zu haben.

Horst Glameyer
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Widerstände und Lösungen für einen Wechsel

Beitrag von Horst Glameyer » Freitag 6. Juli 2007, 20:22

Ist es nicht erfreulich, wenn ein politisch engagierter Biologe wie Ernst Ulrich von Weizsäcker noch Visionen hat, nach denen sich die Welt ökologisch und sozial auf Dauer verbessern lässt, während manche anderen Politiker ihr Augenmerk mehr auf ihre Wiederwahl und die nächste Legislaturperiode richten? Der blaue Himmel über Ruhr und Rhein und die Säuberung unserer Flüsse von gefährlichen Abwässern waren anfangs auch nur Visionen.

Was von Weizsäcker über die Entwicklung der „sozialen“ Marktwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland während der Nachkriegszeit zwischen 1948 und 1990 vor dem Hintergrund des Ost-West-Konflikts schreibt, ist zweifellos zutreffend, gilt aber vielen Verfechtern der „freien“ Marktwirtschaft und Vertretern von Wirtschaftsverbänden als rückwärts gewandt (S. 301f.). Tatsächlich waren die Bedingungen für eine sozial gestaltete Marktwirtschaft in jener Zeit des Wiederaufbaus in Westeuropa auch mit Hilfe des Marshalplans der USA nicht nur außergewöhnlich günstig, sondern einmalig in der Geschichte Europas. Zugleich war sie eine Möglichkeit, den sozialistischen Ländern des Ostblocks die wirtschaftliche und soziale Überlegenheit der westeuropäischen Demokratien deutlich vor Augen zu führen. Sogar Vollbeschäftigung konnte zeitweise erreicht werden.

Die ersten Anzeichen einer Veränderung in die „Normalität“, die von Weizsäcker als „Das angelsächsische Denken“ (S. 302f.) bezeichnet, waren bereits nach der ersten Begegnung Ronald Reagans mit Michael Gorbatschow in Reykjavik 1986 zu erkennen. Immer deutlicher wurden sie nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Von nun an wurde mehr „Eigenverantwortung“ von jedem Einzelnen gefordert, die älteren Beschäftigten in Betrieben und Behörden zwecks Kostenersparnis in Frührente oder Frühpension geschickt und die gesetzlichen Versicherungssysteme wegen des demographischen Wandels als gefährdet bezeichnet, so dass den Jüngeren als Altersvorsorge der Abschluss der Riester-Rente empfohlen wurde. Inzwischen will man sie sogar zur Pflicht machen, obwohl nicht einmal jeder (Geringverdiener, Arbeitslose) trotz staatlicher Förderung genug Geld hat, den Beitrag aufzubringen.

Diese „Normalität“, in der es vielen hauptsächlich um Kapitalrendite und spekulativen Gewinn geht, wie von Weizsäcker zutreffend anmerkt, gilt heute vielen Politikern und Wirtschaftsvertretern als fortschrittlich. Sie erinnert jedoch mehr an die Regierungszeit des US-Präsidenten Herbert Hoover (1929 – 1933), der ein Befürworter des „Rugged Individualism“ (robuster Individualismus) war. Seine Amtszeit begann in einer Zeit großer Wirtschaftsblüte und –sicherheit und mündete in die Phase der „Großen Depression“. Nicht zu vergessen: Der Zusammenbruch des Aktienmarktes an der New Yorker Börse am 25.10.1929, dem „Schwarzen Freitag“, der die Weltwirtschaftskrise einleitete.
Doch vielleicht möchten einige Liberale, Deregulierer und freie Marktwirtschaftler noch weiter zurück in die Phase der Hochindustrialisierung im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, in eine Zeit wie Heinrich Zille sie liebevoll und zugleich kritisch malte und zeichnete, als die Arbeitgeber noch keine anteiligen Beiträge für ihre Beschäftigten in die gesetzliche Kranken-, Unfall-, Alters- und Invaliditätsversicherung zu zahlen brauchten, weil es die noch gar nicht gab, und sie auch kein Umweltbewußtsein kannten, sich aber dennoch für ungemein fortschrittlich hielten.
Horst

helmutf

Ist ein wechsel möglich?

Beitrag von helmutf » Samstag 7. Juli 2007, 15:36

Zunächst eine vorbemerkung. Die ansichten und ansätze in dem beitrag von E.U. v. Weizsäcker sind richtig und wichtig. Doch wirken die ganzen ausführungen auf mich sehr theoretisch und etwas schwammig. Es werden sehr viele der heute bestehenden probleme zwar angesprochen, praktisch aber kein thema konkretisiert und lösungsmöglichkeiten kaum aufgezeigt.
Es ist sicher erstrebenswert und gerecht alle menschen dieser erde am wohlstand teilhaben zu lassen. Doch wie soll wohlstand definiert werden? Wie viel wohlstand für alle ist machbar? Wie kann dieser wohlstand für alle erreicht werden?
Wir leben in einer globalisierten wirtschaftswelt. Unternehmen agieren über staatsgrenzen hinaus, sehen sich international aufgestellt, nehmen im prinzip auf die sozialen belange der einzelnen staaten kaum noch rücksicht. Gehen dorthin wo sie glauben die meiste rendite zu erwirtschaften. Die wirtschaftspolitik einzelner staaten kann so bei bedarf unterlaufen werden. Nur mit einer staatenübergreifenden gemeinsamen wirtschaftspolitik wieder so etwas wie eine soziale marktwirtschaft möglich. So könnte gegen die auswüchse eines unkontrollierten kapitalismus angegangen werden. Doch noch überwiegen die einzelinteressen gegenüber gemeinschaftsinteressen.

Es ist richtig, viele der verwendbaren ressourcen sind nur endlich vorhanden. Diese müssen in zukunft besser genutzt also ihre produktivität gesteigert werden. Hierbei ist der preis ein wichtiger faktor um verbraucher, egal ob wirtschaftsunternehmen oder privatverbraucher, zu sparsameren umgang und besserer nutzung zu bewegen.
Erfreulicherweise gibt es schon einige grosse wirtschaftsunternehmen, auch in Deutschland, die ökologie und nachhaltigkeit in ihre unternehmenspolitik aufgenommen haben und umsetzen. Zum teil mit beachtlichem erfolg.

Was den CO2 ausstoss und somit den klimawandel angeht ist das was sich auf der politisches bühne abspielt, national wie international ein trauerspiel. Allgemein wird anerkannt, dass der CO2 ausstoss verringert werden muss um den drohenden auswirkungen einer klimaänderung entgegen zu wirken. Doch ein kraftvolles gemeinsames handeln aller industriestaaten zeichnet sich nicht wirklich ab. Nationaler egoismus und rücksicht auf die heimische wirtschaft stehen dem entgegen.
Bis es zu dem von E.U. v. Weizsäcker geforderten wechsel in einsicht und handeln kommt, wird noch viel zeit und vernunft aller beteiligten notwendig sein.
helmutfl.

Dietmann-Beckert

Beitrag von Dietmann-Beckert » Samstag 7. Juli 2007, 20:10

Uwe hat schon angekündigt, dass ich Probleme hatte, mich einzuloggen. Ich habe die beiden letzten beiträge gelesen und mir gefällt die Argumentation. Weizsäcker hat Visionen und er ist davon überzeugt, dass sich der Klimawandel aufhalten lässt. Ich habe ihn bei einer Veraanstqaltung des Attak in Ulm erlebt. Es ist aber sicher auch so, dass nur die reichen länder bzw. Menschen denen es gut geht, aktiv werden können. Wer um sein tägliches Auskommen sorgen muss, kann nicht so einfach auf Sparlampen umschalten z.B. Aber ich frage mich, warum vermehrt große Autos, und Geländewagen ind er Stadt zu sehen sind, obwohl es doch bekannt ist, dass sie mehr Energie verbrauchen. Erdmute

Horst Glameyer
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Widerstände und Lösungen für einen Wechsel

Beitrag von Horst Glameyer » Sonntag 8. Juli 2007, 14:52

Wohl die wenigsten Geländewagenbesitzer werden mit ihren kraftstoffzehrenden Fahrzeugen durch unwegsames Gelände fahren oder an der Wüstenrallye Paris – Dakar teilnehmen. Deshalb gibt es wahrscheinlich sehr unterschiedliche, keineswegs immer logische Gründe, sich beim Kauf eines Neuwagens für diese Fahrzeugart zu entscheiden. Selbstverständlich möchten manche Käufer/innen modern erscheinen und zugleich zeigen, dass sie sich einen solchen Wagen ohne Rücksicht auf den hohen Kraftstoffverbrauch finanziell leisten können. Aber es gibt noch zwei andere, stichhaltigere Gründe, weshalb Fahrzeuge mit hohen Rädern den üblichen tief liegenden Autos vorzuziehen sind.
Manch eine/r empfindet es im wahrsten Sinne des Wortes als bedrückend, auf der Autobahn und anderen Fernstraßen neben oder zwischen hoch aufragenden Lkws fast in Bodennähe dahin fahren zu müssen.
Ein weiterer Grund sind Hüftgelenkschmerzen. Die Eitelkeit verbietet es zwar vielen, die darunter leiden, darüber zu sprechen oder gar zu klagen, welche Schwierigkeiten ihnen das Ein- und Aussteigen aus den tief liegenden „Normalfahrzeugen“ bereitet. Täglich läßt sich beobachten, welche Mühe es oft Senior/innen macht, in ein oder aus einem Taxi zu steigen, weil das Chassis zu niedrig über der Straße liegt.

Ständig betonen Medien und Politiker den demographischen Wandel. Mithin werden die Autofahrer mehr und mehr mit körperlichen Problemen zu kämpfen haben. Deswegen ist es an der Zeit, energiesparende, ein- und ausstiegsgerechte Wagen anzubieten, die gefällig und modern aussehen.
Sie müssen nicht unbedingt den Autos in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ähneln, obwohl jene vom Aufbau her schon damals solchen Anforderungen gerecht wurden.
Horst

Dietmann-Beckert

Beitrag von Dietmann-Beckert » Sonntag 8. Juli 2007, 19:34

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Horst Glameyer hat sicher recht, wenn es um Menschen mit gewissen Einschränkungen geht. Ich habe das Beispiel Geländewagen erwähnt, weil ich meine in der Stadt seien sie nicht angebracht.
Ich habe aber eine andrere Frage. Weizsäcker spricht von "Remanufacturing" bei der industriellen Produktion anstelle von Schreddern und bloßer Stoffrückführung. Kann mir jemnd erklären, was genau darunter zu verstehen ist?. Ich verstehe das Wort kann mir aber kein Bild davon machen.
Heute hat übrigens Prof, Kleinknecht, Mainz in der Sendung "Aula" des SWR2über die zukünftige Energiewirtschaft gesprochen und die AKW's als unverzichtbar hingestellt. Vielleicht hat jemand aus dem Süddeutschen Raum auch die Sendung gehört. Mich würde Eure Meinung interessieren. Im Internet kann über "SWR"-Wissen" den Vortrag anschauen.

Gitti
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Beitrag von Gitti » Montag 9. Juli 2007, 15:54

Die Sendung von Prof. Kleinknecht habe ich auch gehört und mache mir nun Gedanken zu den Vorteilen von Kernergie. Wenn man den Forschern nur glauben könnte, so wäre in Zukunft, unter Einbeziehung der fortschrittlichsten Erkenntnisse auf diesem Gebiet, Kernenergie wohl die sauberste Lösung, um den Globus mit der nötigsten Elektrizität zu versorgen und gleichzeitig den Wohlstand zu erhalten bzw. zu verbessern und vervielfachen. Gerd Eisenbeiß vertritt in unserem Buch übrigens einen ähnlichen Standpunkt. Im Kapitel Energie der Zukunft werden wir das sicher eingehender diskutieren.
Zu den Visionen von Weizsäcker gibt es ja schon Ansätze zur Realisierung: weltweite Stiftungen von Großkonzernen wie z.B.Microsoft oder die Aktion von Ratiopharm: "World in Balance". Gitti

Dietmann-Beckert

Beitrag von Dietmann-Beckert » Dienstag 10. Juli 2007, 17:12

Liebe Gitti, ich habe den Aufsatz von G.Eisenbeiß noch nicht ganz gelesen. Ich habe aber verstanden, dass es ein Energiemix sein soll. Nun kommen seit Tagen Meldungen von Krümmel und Brunsbüttel, Betreiber Vattenfall, über Störungen, die an der Reaktorsicherheit Zweifel aufkommen lassen. Und das Problem der Endlagerung ist auch noch nicht gelöst, auch wenn gesagt wird, dass die Salzstöcke Sicherheit gewähren. So ist es, wie Eisenbeiß meint, dringend notwendig, die Energieforschung zu intensivieren. Und lokal zu handeln, z.B. Veränderungen bei der Fleichproduktion und prototypisch "Joghurtproduktion". Erdmute

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Uwe Bartholl
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Beitrag von Uwe Bartholl » Dienstag 10. Juli 2007, 19:49

Wie auch im Fall Vattenfall zu sehen ist, werden wir über Störungen - sprich Gefahren in der Betreibung der Kernkraftwerke - nur informiert, wenn es denn nicht anders geht. Das ist beispielhaft für alle gewinnversprechenden Entwicklungen, die unbekannte Gefahren beinhalten. Das trifft auf genmanipulierte Erzeugnisse genau so zu wie auf Alternativen wie Biosprit. Die Süddeutsche titelte heute: Öl (Biodiesel)gegen Hunger, womit die nicht ausreichenden Ernährungsresourcen angesprochen werden. Fehlender Mais läßt in Mexico die Tortillas knapp und damit teuer werden. In Zukunft der Erde ist zu der wechselseitigen Problematik vieles ausgeführt worden. Aus all dem, was bisher gelesen und diskutiert wurde, scheint mir das, was von Weizsäcker mit Resourcenproduktivität beschreibt, vielversprechend zu sein, um Belastungen aus dem Verbrauch und Ressourcenverschwendung entgegenzuwirken.

Dietmann-Beckert

Beitrag von Dietmann-Beckert » Donnerstag 12. Juli 2007, 18:26

Ich hatte schon einmal gefragt, ob nicht jemand ein Beispiel für "Remanufactoring", das in der industriellen Produktionanstelle von Schreddern und bloßer Stoffrückführung kennt. Das ist doch auch ein Vorschlag für eine Lösung in der Energieproblematik.

Horst Glameyer
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Remanufactoring

Beitrag von Horst Glameyer » Donnerstag 12. Juli 2007, 19:28

Bei dem Begriff "Remanufactoring" handelt es sich vermutlich um eine neuere "denglische" (deutsch-englische) Wortschöpfung aus der Ökoszene. Sie findet sich weder in englisch-deutschen Wörterbüchern oder im Brockhaus in deutschsprachiger Version als "Remanufakturing" noch im deutschen Sprach- oder Fremdwörter-Duden.
"Manufakturieren" (veraltet) bedeutet: anfertigen, verarbeiten. "Manufaktur": 1. (veraltet) Handarbeit, 2. vorindustrieller gewerblicher Großbetrieb mit Handarbeit.
Vielleicht sollen beim "Remanufactoring" aus dem wieder verwendbaren Müll mittels Handarbeit neue Gegenstände in gewerblichen Großbetrieben hergestellt werden. Kurz nach dem letzten Krieg wurden aus weggeworfenen Stahlhelmen, gebrauchten Gasmaskenbüchsen und abgefeuerten Granathülsen allerlei Gebrauchsgegenstände (z.B. Blumenvasen) in Handarbeit neu geschaffen und zum Kauf angeboten.
Horst

Klaus Rüger

Zum Begriff "Remanufactoring"

Beitrag von Klaus Rüger » Freitag 13. Juli 2007, 14:01

Ich habe im Internet einen Artikel
http://www.produktionswirtschaft.de/home.htm gefunden, wo das Buch
"Produktionswirtschaft 2000
Perspektiven für die Fabrik der Zukunft"

vorgestellt wird.
Im Teil D, Abschnitt 22, geben zwei Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg im Kapitel
" Remanufacturing
Informationelle und organisatorische Voraussetzungen"
eine Definition von "Remanufactoring" !

Klaus

Dietmann-Beckert

Beitrag von Dietmann-Beckert » Samstag 14. Juli 2007, 18:09

Vielen Dank für die Information, Die Produktion von Gebrauchsgegensatänden aus "Müll" scheint mir ganz plausibel. Ich könnte mir vorstellen, dass man kleine Werkstätten für diese Neuverwertung einrichtet, evtl. mit Kleinkrediten, wie sie in vielen armen Ländern praktiziert wird. Das würde aber wieder bedeuten, dass die reichen Länder aufhören Fertigprodukte in diese Länder zu schicken und dqmit den Anreiz für solche Kleinbetriebe zu nichte macht. Das Buch zur Produktionswirtschaft steht mir

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Rolling Eyest nicht zur Verfügung. Ich gehe aber jetzt mal auf die Internet-Seite.

Erna
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Beitrag von Erna » Dienstag 17. Juli 2007, 19:12

Stipendium ermöglicht Forschungsaufenthalt zum Remanufacturing in den USA
31.10.2006 - 31.10.2006
Die Entwicklung einer optimalen Strategie zur Prüfung und Fehlerdiagnose von mechatronischen Systemen, mit der die industrielle Refabrikation der komplexen Systeme technisch und wirtschaftlich erleichtert wird, ist das Ziel der Forschungsarbeiten des Bayreuther Wissenschaftlers Dipl.-Ing. (FH) Stefan Freiberger.
Da meine Vorgänger über Refacturing geschrieben haben, habe ich mal bei google nachgesehen. Es gibt sogar Studiengänge zum Refacturing und das nicht nur in den USA. Eine Eintragung siehe oben.
Erna

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