Protokolle des Literaturkreises Mitte

Hier diskutieren wir über belletristische Bücher.
Erna
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Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Montag 21. Mai 2012, 19:44

Bei unserem letzten Treffen haben wir beschlossen, die Protokolle über unsere Treffen ins Forum zu stellen. Dies will ich hiermit tun und hoffe, dass viele Interessierte sie lesen und vielleicht der Eine oder die Andere einfach dazustößt.
Erna

Protokoll des Literaturtreffens am 11. Mai 2012
Wir trafen uns , wie immer, pünktlich um 15.00 h. Zunächst berichteten Brigitte, Inge und Renate über ihre Erfahrungen und ihre Arbeit am Stand von VILE während des 10. Seniorentages vom 3. bis 5. Mai in Hamburg.
Brigitte hatte den Stand mit aufgebaut und zusammen mit Inge eine Power-Point -Darbietung zu "Gemeinsam lesen" erarbeitet. Ihre Arbeit wurde durch den großen Zuspruch der Besucher und Interessenten belohnt.
Die VILE Mitglieder Hamburgs hatten ein kleines Rahmenprogramm zusammengestellt, und so sahen auch wir viele interessante Ecken von Hamburg , die normalen Touristen verborgen bleiben. Inge hatte Fotos von einer Führung durch Hamburg mitgebracht, die wir auf dem PC sehen konnten.
Wir besprachen noch mal das Buch von Mansura Eseddin „Hinter dem Paradies“. Dabei stellten wir fest, dass in dieser ägyptischen Großfamilie auf dem Lande sehr viel Zwietracht, Missgunst und Klatsch herrscht. Wir haben die noch ganz in der Tradition lebenden Menschen kennengelernt, aber auch zwei junge Frauen Salma und Gamila, die studieren und ihr Dorf verlassen haben.
Die Autorin geht auf das Innenleben und das Intime ihrer Figuren ein, was die besondere Modernität ihres Romans ausmacht.
Als nächstes Buch lesen wir den Roman von Ilse Aichinger „Die größere Hoffnung“ aus dem S. Fischer Verlag.
Darauf wollen wir von Arno Geiger „Der alte König im Exil“ lesen. Für den Herbst schlug Brigitte das Buch von Richard David Precht „Wer bin ich, und wenn ja, wie viele“ vor.
Bei diesem Treffen haben wir beschlossen, das Protokoll ins Forum zu stellen.
Das nächste Treffen ist am Freitag, den 22.06.12
Sigrid

Erna
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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Montag 25. Juni 2012, 14:15

Protokoll des Literaturkreistreffens am 22. Juni 2012

Wir begannen das Treffen wie immer um 15.00 h. Brigitte kam direkt von einer Veranstaltung der Fachkommission „Partizipation und Ehrenamt“ , zu der die BAGSO eingeladen hatte. Brigitte berichtete kurz über Inhalt und Ergebnis dieser Veranstaltung, an der auch Annemarie teilgenommen hatte.

Ein Thema, das uns alle betrifft, kam anschließend zur Sprache und auch zur Diskussion mit der anschließenden Frage: „Wie kann man die Beteiligung der Literaturkreisteilnehmerinnen im Forum forcieren?“. Es wurden einige Anregungen vorgetragen, aber das Thema ist noch nicht ausdiskutiert.

Diskutiert oder besser „weiterdiskutiert“ wurde unser aktuell zu lesendes Buch „Die größere Hoffnung“ von Ilse Aichinger. Hier hatten die bereits im Forum behandelten Themen und teils auch schon beantworteten Fragen Vorrang, wie das Kapitel „Das große Spiel“ und die Ausführungen zum Schlusskapitel „Die größere Hofffnung“. Bei beiden konnten die Schwierigkeiten sicherlich auch nicht vollständig ausgeräumt werden .

Brigitte trug uns ein Angebot ihres Mannes vor. Dieter Höfer wird uns beim nächsten Literaturkreistreffen am 17. August, die „Spiegelgeschichte“ von Ilse Aichinger vortragen und mit uns darüber diskutieren.
Brigitte hatte auch einen Link bereit, damit wir uns schon auf den Vortrag und das Gespräch vorbereiten können. Dieser lautet:
http://www.kerber-net.de/literatur/deut ... hichte.htm

Ilse Aichingers Roman wird , wie bereits bekannt, nun abgelöst durch das Buch von Arno Geiger „Der alte König in seinem Exil“, das wir bis Mitte August lesen werden. Danach, so wurde gemeinsam beschlossen, lesen wir von Richard Daniel Precht das Buch „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“

Wir treffen uns wieder am 17. August, wie immer bei Erna und wünschen allen Mitstreiterinnen mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt und Bad Homburg
eine schöne Sommer- und Ferienzeit.
Hildegard und Erna

Erna
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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Sonntag 19. August 2012, 15:52

Protokoll des Literaturkreistreffens am 17.08.2012
Dieses Mal hatten wir durch den Besuch von und die Diskussion mit Herrn Höfer über die „Spiegelgeschichte“ von ilse Aichinger etwas ganz besonderes vor.
Die „Spiegelgeschichte“ handelt von einer jungen Frau, deren Lebensgeschichte rückwärts erzählt wird. Am Anfang und am Ende steht der Tod. Eine außerhalb stehende Stimme, die hier in der „Du-Form“ redet, erzählt das Leben der jungen Frau. Die Autorin erhielt 1952 für dieses Prosastück den Literaturpreis der Gruppe 47.
Herr Höfer führte uns in die hermeneutische Erarbeitung des Textes ein und machte uns mit einigen Fachausdrücken bekannt, wie Erzählzeit, Erzählform, Charakterisierung des Erzählers, Erzählverhalten usw.
Über den Du–Erzähler gab es unterschiedliche Auffassungen.
Diese Aufschlüsselung eines Textes war für uns sehr interessant. Die Frage dabei ist, was kann man davon in das virtuelle „Gemeinsam lesen“ übernehmen.
Beim nächsten Treffen könnte noch einmal über einige Aspekte geredet werden. Außerdem müssen wir über die inzwischen von uns gelesenen Bücher „Der alte König in seinem Exil“ und „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ diskutieren.
Für das bereits in Aussicht genommene und angekündigte Sachbuch von Richard Daniel Precht „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ müssen wir uns mit dem Vorgehen beim Lesen beschäftigen, da wir meinen, dass man dieses Buch nicht so lesen kann, wie wir es im Allgemeinen mit der Belletristik tun. Wir lesen das Buch ab dem 1.10.2012.

Unser nächstes Treffen ist am 14.09.2012 bei Erna. Wir wünschen Euch bis dahin eine schöne Sommerzeit und grüßen Euch herzlich.

Erna und Hildegard

Erna
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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Samstag 20. Oktober 2012, 17:47

Das vergangene Mal habe ich ganz vergessen, das Protokoll einzustellen. Gut, dass Hildegard es noch hatte.
Erna

Protokoll des Literaturkreistreffens am 14.09.2012
Annemarie, Anneliese, Brigitte, Erna, Hildegard und Inge versammelten sich zur festgesetzten Stunde bei Erna, um sich miteinander über den Inhalt der zuletzt gelesenen Bücher auszutauschen und unser aktuell zu lesendes Buch „Wer bin ich und wenn ja, wie viele“ von Richard David Precht“ kurz kennen zu lernen.


Der Roman von Arno Geiger „Der alte König in seinem Exil“ ist von allen Beteiligten gelesen worden und wurde insgesamt positiv beurteilt. Natürlich blieben auch kritische Anmerkungen nicht aus, die zugleich bestätigten, dass dieses Buch bei allen Erschienenen besonderes Interesse auslöste.


Anschließend wurde das Buch „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang...“ von Jonas Jonasson kurz skizziert und im Kreis der Leserinnen besprochen.


Den wichtigsten Programmpunkt unseres heutigen Literaturkreistreffens hatte Erna vorbereitet, und sie übernahm es auch, uns mit ihren Ausarbeitungen und Vorschlägen vertraut zu machen.
Im Einzelnen:
Wir fangen ab dem 1.10.12 mit dem Lesen des Buches R. D. Precht: „Wer bin ich, und wenn ja, wie viele“ an. Das Buch ist in drei Teile eingeteilt. Erna übernimmt die Zusammenfassung des ersten Teils, Brigitte des zweiten und wir hoffen, dass für den dritten Teil sich zu gegebener Zeit andere melden werden.
Für jeden Teil rechnen wir mit einer Bearbeitungszeit von drei bis vier Wochen. Wir werden also voraussichtlich bis in den Dezember hinein mit dem Buch beschäftigt sein.
Es wurde daher beschlossen, dass wir das nächste Buch erst im November ankündigen werden.
Da Brigitte inzwischen gelernt hat mit den Webseiten und dem Forum umzugehen halten wir es für gut, wenn sie ab dem nächsten Buch verantwortlich für den Literaturkreis ist. Und auch die moderation übernimmt. Sigrid wird gebeten, wie z. T. auch jetzt schon, das Protokoll zu übernehmen.
Daneben werden wir ViLE-Mitglieder anschreiben und sie zum Mitlesen an dem neuen Buch motivieren.


Unser nächstes Treffen ist am Freitag, den 26.10.2012. Wir finden uns wieder, wie üblich um 15.00 Uhr bei Erna ein.

Schöne Grüße
Hildegard und Erna

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Samstag 27. Oktober 2012, 17:55

Damit ich das Protokoll nicht wieder vergesse, stelle ich es gleich ein.

Protokoll des Literaturkreistreffens am 26.10.2012

Diesmal waren wir nur sechs: Annemarie, Brigitte, Erna, Hildegard, Inge und Renate, alle frisch, munter und aufgeschlossen für unsere neue Lektüre „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ von Deutschlands derzeit populärstem Philosophen Richard David Precht.

Doch zuvor ein kurzer Bericht über das ViLE-Seminar „Schreibwerkstatt“ in Bad Urach, an dem Renate teilgenommen hatte. Renate berichtete über die gelungene und anspruchsvolle Vermittlung neuer und erweiterter Erkenntnisse und hilfreicher Hinweise und Informationen für die neuen und auch die bereits erfahrenen Redakteurinnen und Redakteure des Lerncafe.

Es folgte, wie vorgesehen, die erste und einführende Diskussion über unser derzeitiges „Lese“- Buch „Wer bin ich...“ von R.D. Precht, die Erna bereits vorbereitet hatte und nun auch einleitete. Erna hatte einen informierenden Überblick über das erste Kapitel erarbeitet und eine umfassende Zusammenfassung ins Forum gestellt, die vor allem als Grundlage für die anschließenden Diskussionen vorgesehen war und angesichts des reichen Lesestoffes auch künftige Diskussionen erleichtern sollte. Erna gab ihrem Anliegen Ausdruck, dass bis zu unserem nächsten Treffen im Forum zügig weiterdiskutiert wird.

Bei unserem nächsten Treffen werden wir uns dem zweiten Teil des Precht-Buches zuwenden, dessen Zusammenfassung Brigitte übernommen hat.

Wir treffen uns wieder am 23.11.2012 um 15.00 Uhr bei Erna.
Bis dahin wünschen wir Euch eine gute Zeit und grüßen Euch aus Frankfurt
und Bad Homburg herzlich
Erna und Hildegard

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Mittwoch 28. November 2012, 19:25

Das nächste Protokoll
Protokoll des Literaturkreises am 23.11.12


Der hohe Krankenstand brachte es mit sich, dass nur vier Mitglieder am Treffen teilnahmen: Annelie, Brigitte, Inge und Erna.
Wir besprachen heute den zweiten Teil des Buches „Wer bin ich“, der die Überschrift „Was kann ich tun“ trägt. Diskutiert wurden vor allem die Abschnitte:
Gibt es Moral im Gehirn S 157
Ist Moral angeboren S.169
Darf man Menschen töten S. 177
Ist Abtreibung moralisch S 184
Darf man Tiere essen S.209.
Da es unmöglich ist, die Aussagen der einzelnen Teilnehmer festzuhalten, werde ich
eine subjektive Zusammenfassung geben.
Schopenhauer sagt, dass der Mensch nicht fähig ist, objektiv die Welt zu erkennen. Das Unbewusste bestimmt unseren Willen, Dasein und Denken. Von der Reizung des Gehirns bis zum Reagieren und Tun, vergehen eine Sekunde. In dieser Zeit kann ich mich frei entscheiden, wie ich reagiere.
Die Frage ob in unserem Gehirn dir Moral verortet ist, kann man mit ja beantworten. Wahrscheinlich ist aber, dass nicht nur eine Region dafür zuständig ist sondern unterschiedliche. Philosophen nehmen an, dass die Menschen mit einem Sinn für Gut und Böse geboren werden, mit einer Art von Schablone, wie man sie auch für die Urgrammatik vermutet. Ohne lange zu überlegen, können Menschen aller Kulturen zwischen dem was gut und böse für sie ist, unterscheiden. Wir achten und wir ächten entsprechend unserer Kultur.
Der Utilitarismus (1748 J. Bentham) sagt, dass ein guter Ausgang für die Allgemeinheit einen bösen für den Einzelnen rechtfertigt. Tyrannenmord ist daher zu erlauben, denn die Summe des Glücks der Untergebenen ist weitaus größer als das Leid des Tyrannen.
Kant steht im Gegensatz zu den Utilitaristen, denn nach seiner Meinung hat jeder Mensch seine Würde schon vom Embryo an. Damit steht er auch im Gegensatz zu dem Ausspruch: Mein Bauch gehört mir. Die Freiheit (Würde) des Embryos beruht auf der Freiheit seiner Eltern, die ihn in Freiheit gezeugt haben. (Was wäre mit Abtreibung nach einer Vergewaltigung?)
Die Menschen der Vorzeit hätten nicht überleben können, ohne den Verzehr von Fleisch. Dies ist heute nicht mehr so, wir könnten uns auch ohne den Fleischkonsum ernähren. P. Singer, der 1970, von heute auf morgen, den Fleischverzehr aufgab, da er kein Argument dafür finden konnte, Fleisch zu essen, schrieb daraufhin sein Buch Animal Liberation, das für großes Aufsehen sorgte. Da er den Tieren ein Bewusstsein und subjektives Erleben zuspricht, dürften sie nicht geschlachtet werden. Aufgrund des Buches entstanden viele Organisationen zum Schutze von Tieren.
Unsere Diskussion konnte nur mit den von Precht vermittelten Erkenntnissen erfolgen. Richtiger wäre ein Lesen der Schriften der Philosophen selber. Aber das erforderte Zeit und geht auch über das Ziel eines Lesekreises hinaus.
Unser nächstes Treffen in diesem Jahr ist der 14.12.12. wie immer um 15.00 h.
Erna

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Mittwoch 26. Dezember 2012, 18:56

Sigrid hat bereits bei dem diesmaligen Treffen des Literaturkreises das Schreiben des Protokolls übernommen, hier ist es:

Protokoll des Literaturkreistreffens am 14.12.2012
Wie immer pünktlich versammelten sich bei Erna Brigitte, Inge, Annelie und Sigrid. (Die anderen waren immer noch krank.)
Zunächst referierte Brigitte über den 2. Teil des Buches von Richard D. Precht "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?
Namen wie Rousseau, Huxley, Kant, Schopenhauer fielen.
Ist der Mensch von Natur gut oder böse? Der Mensch ist ein moralbegabtes Tier. Die Moral ist entstanden, weil es sich
für den Menschen lohnt. Kann ich wollen, was ich will?
Viele solcher Themen und mehr wurden lebhaft diskutiert.

Unser nächstes Buch ist: Hanns-Josef Ortheil: Die Erfindung des Lebens (TB € 9,99)

Das nächste Treffen findet am Freitag, den 25. Januar 2013 um 15 Uhr bei Erna statt.
Dann werden wir das letzte Kapital diskutieren. Es wurde wie folgt aufgeteilt:
1/2 Inge 3/4 Sigrid 5/6 Brigitte 7/8 Anneliese 9 Erna
Mit den besten Wünschen für die Feiertage und das neue Jahr insbesondere auch an unsere
kranken Literaturkreisteilnehmer

Sigrid

Am 25.Januar wird das letzte Mal über Precht diskutiert.
Die Verantwortlichkeit für den Literaturkreis geht dann an Brigitte und Sigrid über. Vom 01.02.2013 an lesen wir das oben angegebene neue Buch. Sicherlich brauchen wir dafür nicht soviel Zeit wie für den Precht.
Erna

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Mittwoch 6. Februar 2013, 17:33

Protokoll des Literaturkreises vom 25. Januar 2013

um 15 Uhr versammelten sich bei Erna
Annelie, Annemarie, Brigitte, Inge und Renate

1. Aussprache über VILE-Aktivitäten
2. Prechts Buch Teil 3 „Was darf ich hoffen?

Inge referierte „Gibt es Gott?“ S. 277 ff Kann man Gottes Existenz beweisen?
Anselm von Canterbury „ontologischer Gottesbeweis“
Thomas von Aquin „kausaler Gottesbeweis“
Immanuel Kant: eine Vorstellung in meinem Kopf
neuro-theologischer Gottesbeweis
natürliche Theologie: alles ist aus Zellen entstanden „nature does“
Gott lässt sich nicht direkt beweisen S. 287
Kritiker „Intelligentes Design“ - gegen Darwin -“Annahme eines intelligenten und vorausplanenden Gottes“ S. 296 „ausgeklügelter Masterplan S. 297
Biologisches Konzept der Selbstorganisation
dazu wird von Inge ein Spiegel-Artikel referiert.

„Was ist Liebe?“ referiert von Brigitte S. 300 ff
Erich Fromm „Die Kunst des Liebens“ von 1956
Niklas Luhmann, Soziologe, Wie funktioniert Gesellschaft?
Soziale System bestehen aus dem Austausch von Kommunikation und Sinn
Moderne Gesellschaften machen es dem Individuum nicht leicht;
Luhmann lässt die Biologie und ihren Einfluss außen vor (S. 307)
Liebe ist nicht nur ein gesellschaftlicher Code
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst;
„sich selbst lieben“ Text von Charly Chaplin zum 70. Geburtstag verteilt.

„Freiheit“ S., 313 referiert von Brigitte
Sartre und der Existenzialismus
absolute Freiheit überfordert
Buchempfehlung Peter Bieri „Das Handwerk der Freiheit“

Inseln der Seligkeit – was ist ein glückliches Leben referiert von Annelie S. 347 ff
Glücksfaktor in reichen Ländern erbärmlich
Forschungszweig: Glückshormone Serotonin und Dopamin
Beziehungen zu anderen Menschen machen glücklich – Erwartungen spielen eine Rolle
Glück für alle statt Wachstum als Messlatte!

Zum Schluss wurden noch die nächsten beiden Termine abgesprochen:
Freitag, den 22. Februar 2013 um 14 Uhr
Freitag, den 22. März 2013 um 15 Uhr wie immer bei Erna.

Gruß
Renate

Für den 22. Februar bleiben noch vier Kapitel, die wir kurz besprechen werden, um dann mit dem Buch von Ortheil zu beginnen.
Erna
Zuletzt geändert von Erna am Mittwoch 27. Februar 2013, 19:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Mittwoch 27. Februar 2013, 19:36

Protokoll des Literaturkreistreffens am 22.02.2013

Pünktlich um 14.00 Uhr versammelten sich alle Literaturkreisteilnehmerinnen – mit Ausnahme der in Ägypten weilenden Sigrid – an Ernas Rundem Tisch.
Wie vorgesehen, informierte uns Brigitte über Verlauf und Ergebnis der stattgefundenen ViLE - Mitgliederversammlung in Bad Urach und skizzierte auch kurz die dortigen Vortragsveranstaltungen.
Im Anschluss daran wandten wir uns, wie vorgesehen, dem Precht - Buch „Wer bin ich . .“ zu. Wie vereinbart, übernahmen Annelie, Erna und Brigitte Vortrag und Moderation der Themenblöcke „Glückliches Leben“, „Hat das Leben einen Sinn “ und „Was ist gerecht“. Eine lebhafte Diskussion aller Teilnehmerinnen schloss sich an.
Anschließend blieb noch Zeit, uns mit unserem aktuellen „Lese“ - Buch „Die Erfindung des Lebens“ von Hanns-Josef Ortheil zu beschäftigen. Brigitte hatte eine strukturierte Erarbeitung vorgeschlagen und begann sogleich mit der Moderation des ersten Kapitels „Das stumme Kind“. Im Anschluss an die schnell folgende Diskussion schlug Brigitte vor, dass wir uns beim nächsten Treffen den Kapiteln zwei und drei und beim darauf folgenden Treffen den anschließenden Kapiteln widmen.
Unser nächstes Treffen ist, wie bereits bekannt gegeben, am Freitag, den 22. März um 15.00 Uhr bei Erna.
Mit herzlichen Grüßen aus noch winterlichen Gefilden
Erna und Hildegard

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Sonntag 31. März 2013, 19:59

Für Sigrid stelle ich das Protokoll ins Internet.
Protokoll des Literaturkreises vom 22.03.2013
Pünktlich wie immer versammelten sich die Teilnehmer zu einem vorösterlichen Kaffee und Kuchen.
Zunächst wurden wir über wichtige Veranstaltungen informiert. So findet am 29. April die Verabschiedung von Carmen Stadelhofer im Rahmen des Symposiums „Visionen für Bildung im Alter“ statt.
Interessant ist auch „Frankfurt liest ein Buch“ vom 15. bis 28. April. Dieses Mal wurde „Ginster“ von Siegfried Kracauer ausgewählt.
Kontroverse Diskussion wurde geführt zum Thema „Was gehört ins Forum?“ Erna meinte, ich bin keine Literaturwissenschaftlerin und möchte so schreiben, wie ich fühle. Nach einer Diskussion wurde beschlossen, dass es auch weiterhin so bleiben sollte.
Das Buch von Hanns-Josef Ortheil „Die Erfindung des Lebens“ wurde kapitelweise diskutiert, nachdem Brigitte jeweils eine kurze Zusammenfassung gab.
Ab 1. April lesen wir das neue Buch: ZsuZsa Bank: Die hellen Tage, Fischer Verlag.
Danach lesen wir: Alaa al-Aswani: Der Jakubijan-Bau, Lenos Verlag, Basel 2007
Beim nächsten Treff am 19. April 2013 wird das Buch von Ortheil zu Ende besprochen und vor allem das neue Buch „Die hellen Tage“ begonnen.
Am 24. Mai ist dann der folgendeTreff.
Sigrid

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von ellen » Dienstag 2. April 2013, 17:22

Vielleicht nicht verwunderlich, dass ich bei der Lektüre an Eurer Diskussion zum Thema "Was gehört ins Forum" aufgemerkt habe. Früher hatten wir das Thema ja auch immer mal wieder und schon damals hat mich gewundert, dass scheinbar nur das eine oder das andere geht. Warum eigentlich? Man kann doch beides machen? Und warum ist alles außer der eigenen Eindrücke gleich Literaturwissenschaft? Wobei auch die Literaturwissenschaft sehr wohl fragt, und fragen muß, welche Emotionen z.B. vom Autor hervorgerufen werden, wie und was diese dann beim Leser bewirken. Darüber redet man doch sowieso, oder nicht? Und dann wäre es, mit anderen Worten, doch auch wieder Literaturwissenschaft. Warum auch nicht? Wissenschaft muß nicht immer so kompliziert sein. Literaturkritik in den Medien will ja auch keine Wissenschaft sein, schaut aber auch etwas dezidierter auf die Texte wie Aufbau, Sprache und Wirkung.

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Dienstag 2. April 2013, 18:35

Hallo, Ellen,
wer sagt denn, dass nur das Eine oder Andere geht? Wir bestimmt nicht! Wir wollen nur nicht, dass wir zu etwas gezwungen werden, was der größte Teil nicht möchte. Wir lesen aus Freude an der Literatur und wir sind so "mutig" dies zu sagen und öffentlich zu machen. Wir fragen ja auch nicht, warum Du Dein Literaturangebot nicht öffentlich machst. Wem nützt denn das, wenn es geheim ist! Vielleicht hätten wir von Fall zu Fall auch bei Dir mitgemacht.
Schöne Grüße
Erna

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von ellen » Dienstag 2. April 2013, 19:18

Liebe liebe Erna, nur damit hier kein falsches Bild entsteht - mein Literaturkurs ist mehrere Wochen lang auf der ViLE-Webseite angeboten worden. Inge und Brigitte haben ja auch davon gewußt und nehmen daran teil. Er ist im Übrigen auch immer noch dort zu finden
https://www.vile-netzwerk.de/e-learning ... ernen.html

Alle ViLE-Kurse sind auf der Webseite zu finden unter dem Menüpunkt E-Learning.

Zu Eurer "Diskussion": aber wer zwingt Euch denn zu mehr Literaturwissenschaft?

Viele Grüße Ellen

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Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Erna » Dienstag 2. April 2013, 19:33

Liebe Ellen,
es geht nicht um das Angebot sondern um das, was bei Euch gemacht wird. Und das ist nicht öffentlich! Natürlich habe ich von dem "geschlossenen Angebot" gelesen. Übrigens haben beide nur Gutes davon erzählt.
Die Entscheidung ist bei uns nicht meine Entscheidung sondern die der Mehrheit des Literaturkreises, vielleicht hält er sich deswegen. Immerhin sieben Jahre.
Erna

Margret Budde

Re: Protokolle des Literaturkreises Mitte

Beitrag von Margret Budde » Dienstag 2. April 2013, 21:48

Liebe Erna,
deine Reaktion auf Ellens ersten Kommentar kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Auch wenn ihr euch in eurer Gruppe nach einer sicherlich berechtigten Diskussion auf deine Aussage oder Wunsch oder Ansicht, wie man es auch nennen mag, geeinigt habt, es so wie bisher zu lassen, heißt es immer noch nicht, dass dies eine allgemein gültige Aussage ist. Wenn ihr euch so entschieden habt, ist es doch ok so.
Man schaue sich die einzelnen oft kontrovers diskutierenden Literaturkreise an: keine gleicht der anderen. Wichtig erscheint mir, dass man sagen kann und darf, was man gern möchte.
Nichts anderes habe ICH aus Ellens erstem Beitrag lesen können. Oder sollte ich mich irren?
Darum erstaunt mich deine Reaktion doch sehr, um nicht zu sagen befremdet mich.

Dann habe ich zu deinem letzten Beitrag eine Frage. Was bedeuten in dem Satz: "es geht nicht um das Angebot sondern um das, was bei Euch gemacht wird. Und das ist nicht öffentlich!"
die Ausdrücke "Euch" und "nicht öffentlich"?

Wäre schön, wenn du das mal näher erläutern könntest. Das kann ich so gar nicht einordnen und für mich schwingt da etwas mit.
Margret

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