Frauen in Afrika

Hier wollen wir in Ergänzung unseres Seminars in Bad Urach zum Thema "Demokratisierung in Afrika" diskutieren
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ellen
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Frauen in Afrika

Beitragvon ellen » Freitag 15. Februar 2008, 10:57

das finde ich auch gut

Hanna
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Beitragvon Hanna » Sonntag 17. Februar 2008, 17:50

Liebe Ellen, dein Eintrag ist für unsere Leute, die nicht in Bad Urach waren, witzig. Vielleicht willst du noch etwas dazu schreiben.
Oder vielleicht könnte Adelheid - falls sie das liest - die Frauenbücher, die sie mit uns besprochen hat ins Netz stellen.
Herzlich Hanna
Auch aus Steinen, die im Wege liegen, kann frau Brücken bauen.

Hanna
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HI-Virus in Afrika

Beitragvon Hanna » Montag 25. Februar 2008, 22:31

Zu dem Vortrag von Frau Dr. Schneider zur Ausbreitung des HI-Virus möchte ich aus "World-Vision" ergänzen und in Erinnerung bringen:

"Junge Frauen in Afrika sind fünf Mal stärker von Aids bedroht als ihre männlichen Altersgenossen. Ursache sei vielfach der sexuelle Missbrauch der weiblichen Teenager, erklärte die Hilfsorganisation "World Vision". Die Initiative äußerte sich aus Anlass des Welttages zur Verhütung von Kindesmissbrauch.

Anders als in Europa, wo Aids vor allem durch homosexuelle Kontakte weitergegeben werde, verbreite sich das HI-Virus in Afrika nahezu ausschließlich durch heterosexuelle Kontakte, oft schon im Kindesalter, erklärte die Organisation. Allein im Jahr 2001 seien mehr als eine halbe Million afrikanischer Kinder an Aids gestorben. Weibliche Teenager würden meist zu früh verheiratet, häufig zum Geschlechtsverkehr gezwungen oder müssten sich aus Armutsgründen prostituieren. Viele Männer, die käufliche Liebe suchten, bestünden auf ungeschütztem Sex. In manchen afrikanischen Kulturen sei es außerdem üblich, dass junge Männer ihre Partnerinnen untereinander austauschten und damit einem extrem hohem Aids-Risiko aussetzten.

Besonders fatal ist nach Einschätzung von "World Vision" die in mehreren Ländern des südlichen Afrika verbreitete irrige Vorstellung, Aids ließe sich durch Sex mit einer Jungfrau heilen. Dies führe immer wieder dazu, dass HIV-infizierte Männer sich an jungen Mädchen vergriffen.
Auch aus Steinen, die im Wege liegen, kann frau Brücken bauen.

MariaGM
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Beitragvon MariaGM » Samstag 1. März 2008, 10:27

Liebe Ellen,
voll Neugier habe ich im Forum Deinen Beitrag über die Frauen in Afrika gesucht, aber - ist das wirklich alles, was du schreiben wolltest oder ist da etwas verloren gegangen?????

Mich hat vor allem der Mut beeindruckt, mit dem Frauen in kleinen Schritten für die Verbesserung ihrer Situation kämpfen. Selbst in dem erschütternden Film „Im schatten des Bösen“ war zu spüren, dass diese Frauen nicht ganz resignieren und wenn es nur darum geht, ihren Kindern ein Weiterleben zu sichern.

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ellen
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Beitragvon ellen » Dienstag 4. März 2008, 17:08

Naja, es könnte ja auch gemeint sein, dass ich das Thma grundsätzlich gut finde und auf Eure Beiträge warte - was man gut findet, muß man ja nicht gleich beschreiben können. Also, eigentlich eine Aufforderung, auch dieses Thema in Angriff zu nehmen.
Vielleicht aber dies: ich finde das Thema Frauen in Afrika so vielschichtig, dass ich mich von meinem derzeitigen Stand des Wissens aus nicht berufen fühle, was geistreiches zu sagen. Und immer nur dies, dass die Frauen die leidtragenden in all der Not und dem Elend sind? Und andererseits diejenigen, die so viel zum Überleben der Familien beitragen?
Mir fällt bei vielen Bildern im Fernsehen auf, dass vor allem die Männer fehlen, wo sind diese eigentlich? Und so könnte ich in einem Fort weiter shreiben. Lauter Fragen und keine Antworten.

MariaGM
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Beitragvon MariaGM » Donnerstag 6. März 2008, 18:41

Hallo, Ellen,
in Deinem Beitrag hast Du einiges angesprochen, das eigentlich grundsätzliche Bedeutung hat und mich veranlasst einiges zu schreiben, das mich schon längere Zeit beschäftigt. Immer wieder wird beklagt, dass so wenige ViLE Mitglieder das Forum nützen und all die Appelle, sich mehr zu beteiligen, nützen wenig. Ich gehöre auch zu denen, die ab und zu lesen, aber kaum etwas schreiben.
Ich sehe für mich persönlich zwei Probleme, bzw. Fragen und nehme an, dass es anderen ähnlich geht:
1.Habe ich wirklich etwas zu sagen, das weiterhilft und von allgemeinem Interesse ist, habe ich die entsprechenden Kenntnisse?
2.Wen interessiert es, wenn ich „nur“ meinen Kommentar abgebe?

Wenn ich unser Forum mit anderen vergleiche, dann fällt mir ein wesentlicher Unterschied auf. In den meisten Foren wird über Probleme diskutiert, die die Mitglieder persönlich betreffen. Das können ganz banale Fragen sein, auf die dann einfache Antworten erwartet und in der Regel auch gegeben werden.
Nur zwei kleine Beispiele, um das Problem zu verdeutlichen.
In einem Forum über Hunde erkundigt sich jemand über kalorienarmes Futter. In ganz kurzer Zeit findet er mehrere Antworten, die ihm weiterhelfen.
Im Forum über Dialyse stellt ein Neuling viele Fragen. Er wird informiert und verliert wenigstens einige Unsicherheiten.

Natürlich könnte so unser Forum auch funktionieren, aber es ist eben nicht so.
Wenn ich mir den Strang „Afrika“ ansehe, dann wird schnell klar, es werden Themen angeboten, über die wir in Urach gearbeitet haben.
Was kann der Einzelne tun, wenn er wieder zuhause ist?
1.Er könnte das „Gelernte“ kommentieren und ergänzen. Wer tut das schon? Wer hat die Zeit, sich mehr Fachwissen anzueignen als die Referenten und Referentinnen?
2.Er könnte seine persönliche Meinung wiedergeben, könnte schreiben, es war gut oder es war weniger gut. Wozu sollte das dienen?
Beides hast Du – meiner Meinung nach zu Recht – abgelehnt und hast zur Diskussion aufgefordert.
Für mich stellt sich grundsätzlich die Frage, worüber soll eigentlich diskutiert werden, wo kann ich den Sinn solcher Diskussionen sehen?

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ellen
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Beitragvon ellen » Donnerstag 6. März 2008, 21:45

Liebe Maria,
ich gebe Dir unumwunden Recht. Allein, wir sind natürlich von unseren ureigenen, also von uns selbst gesetzten, Ansprüchen her ein Lern- Und Kompetenznetzwerk, in dem die Mitglieder sich über sie interessierende Themen austauschen. Das gelingt ja auch in den verschiedenen Themen, aber natürlich sind es manchmal wenige.
Du fragst, warum zum Thema Afrika nichts passiert - vielleicht, so müßte man fragen, interessiert es nicht? Ich selber habe gesagt, woran es bei mir liegt, und dann kommen wir doch alle nach Hause und es erwarten uns andere, ebenso interessante Themen. Ich denke, dass für viele von uns die Afrika-Woche interessant und lehrreich war, eine Unterbrechung in unserem Alltag. Manchmal muß man es dabei bewenden lassen, ich finde das nicht schlimm. Dann sind diese Afrika-Foren eben nur ein Angebot gewesen, das leider nicht gebraucht wird. Andererseits war es auch eine Möglichkeit das Forum zu beleben, was leider nicht gelungen ist. Aber vielleicht interessiert was anderes?
Was z.B. interessiert Dich, worüber Du mit anderen reden möchtest? Wenn Du persönliche Dinge austauschen möchtest, dann solltest Du das einfach versuchen, vielleicht findest Du MitstreiterInnen. Es wäre dann mal was anderes bei ViLE ...
Und dann noch ein persönlicher Gedanke von mir: wir wollten bei ViLE mal die Möglichkeit schaffen, Mitglieder interessante Themen anstoßen zu lassen, für die man in seinem Umfeld u.U. keine GesprächspartnerInnen findet. Diese Initiativen sind auch nicht so zahlreich, woran mag das liegen?

Clemens

Beitragvon Clemens » Freitag 7. März 2008, 09:18

Liebe Maria und Ellen,
nun sind wir über "Afrika" - und dort die "Frauen in Afrika" - zum Sinn und Zweck eines (des ViLE-Forums) gelangt. Das ist gut so. Zwar bringt das die InteressentInnen für Afrika hier nicht weiter, aber vielleicht habt Ihr ja Recht, dass es die ViLE-Mitglieder doch nicht so interessiert?

Oder hat Maria Recht, dass einfach der Sinn nicht nach Diskussion und Kommentar ist?
Ich kann Eure Frage, die ja im Vorstand von VilE schon mehrfach diskutiert wurde, nicht beantworten. Selbst ein Austausch über diese Frage hielte ich für sinnvoll. Auch Horst W. beklagt seit Monaten, dass ViLE-Mitglieder anscheinend politikresistent sind, da sich kaum jemand am Austausch im Forum beteiligt. Ich glaube nicht, dass die Mitglieder uninteressiert sind. Sie wollen sich halt nicht austauschen.....
Dies wiederum tangiert zumindest teilweise den Sinn oder Nichtsinn des Netzwerkes mit der Fragestellung:
Was wollen unsere Mitglieder eigentlich? Eine zumindest provokante Fragestellung, die vielleicht zu etwas Reaktion annimiert. Aber nur diejenigen, die ins Forum schauen; das sind die Wenigsten. Also Mailingliste mit Ankündigung?
Nach meinem Vorschlag aber nicht hier (in Afrika) sondern z.B. unter dem Strang "Treffpunkt". Denn dafür wäre dieser geeignet.

Vielleicht können wir dieses Thema mit unseren (doch interessierten) Mitgliedern dort vertiefen?
Gruß
Clemens

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ellen
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Beitragvon ellen » Freitag 7. März 2008, 15:02

Lieber Clemens, das ist aber ein feinziselierter Unterschied! Was ist der Unterschied zwischen keiner Lust und keinem Interesse? Und zu alle dem ist Deine Antwort ja doch auch wieder so eine, auf die man eigentlich gar keinen Ansporn sieht zu antworten. Ich halte viele Beiträge in Foren für simple Feststellungen, auf die man gar nicht antworten kann (oder soll?)

Zum Austausch im Vorstand eher nur dies: wir haben noch nichts versucht, z.B. lernen, wie man die richtigen Fragen stellt, wie man antwortet und mit diesen nicht die weitere Duiskussion "abwürgt" u.ä. Vielleicht gibt es Mitglieder, die sich gerne darüber austauschen möchten? Und ist es nicht das, was Horst gerne wissen/lernen möchte?

Der Treffpunkt taugt nur so viel oder wenig, wie in ihm zum Austausch angestoßen wird - das gleiche Problem wie in allen anderen Foren mit diesem Problem (es haben ja nicht alle Gruppen dieses Problem). Beim E-Learning, und dazu gehört auch die simple Kommunikation im Forum, findet Kommunikation nicht automatisch, von sich aus statt, sie bedarf der "Arbeit": wie rege ich menschen an sich zu äußern?
Novh eine Frage. Vielleicht sollten wir diese Diskussion nicht in den Treffpunkt verschieben, das könnte sie beenden.

Und wenn ich jetzt auch in einem solchen Ton geantwortet habe, dass niemand dartauf reagieren mag/kann/will, dann haben wir alle viel zu lernen und wir sollten es schnell tun.